PROGE-Regionalvorstand tagt in der Firma TE-Connectivity

Bei der letzten Sitzung des Regionalvorstands Waldviertel/Donau ging es besonders um die Lage der Beschäftigten in den Betrieben. Die Betriebsräte berichteten über die Arbeitsbedingungen, Auslastung und voraussichtliche Entwicklungen.
Das Klima wird in vielen Produktionsstätten den KollegInnen gegenüber immer kälter, obwohl sich die wirtschaftliche Lage bei den meisten stark gebessert hat. Obwohl Rekordumsätze und -ergebnisse geschrieben werden, kommen die Menschen immer mehr unter Druck.
In den klassischen „Metaller“-Betrieben liegt der Mindestlohn bereits über den € 1.500,- aber speziell im Textil-, Agrar- und Gewerbesektor ist Nachholbedarf gegeben. Die Vorstandsmitglieder sprachen sich dagegen aus, dass Mindestlohnerhöhung gegen Arbeitszeitverlängerung getauscht werden soll.
Die Hardliner der Industriellenvereinigung sollen endlich zugeben was sie wirklich wollen – die schrittweise Abschaffung der Überstundenzuschläge. Bereits jetzt kann im Betrieb rund um die Uhr gearbeitet werden. Bereits jetzt kann 12 Stunden gearbeitet werden.
Was sie wirklich wollen ist das die Leute GRATIS arbeiten sollen. Nicht mit uns!

Bei der anschließenden Werksbesichtigung konnten sich die KollegInnen von der fachlichen Kompetenz und der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter der Firma TE-Connectivity überzeugen. Danke an die BR-Vorsitzende Karin Meier und ihrem Stellvertreter Michael Demmer für die interessante Führung.

 PROGE RV TE 1
 Am Bild von links: Michael Demmer (BRV-Stv TE), Michaela Haidvogl (PROGE), Franz Friedrich (VÖST), Markus Zehethöfer (Kugler), Gerald Hiesinger (MUT), Gerhard Hofstetter (VÖST), Günter Manfred (Radlberger), Günter Werneth (Haas), Günter Fellner (Haas), Joachim Studeregger (PROGE), Erwin Böck (Egger), Christine Plak (LIDI), Karin Meier (BRV-TE), Magdalena Aigelsgeiter (PROGE), Erich Macho (PROGE), Walter Ölzant (Eaton), Andrea Roiß (LIDI), Willi Löffler (Pensionistenvertreter), KR Werner Müller (Eaton), Karl Holas (Waku), Manfred Hiesinger (Pensionistenvertreter), Gerhard Glatz (Agrana), Günther Ehegartner (Pollmann).