Internationaler Frauentag 2018

Die ÖGB Frauen der Region Waldviertel setzten wieder ein starkes Zeichen für den Internationalen Frauentag – mit Verteilaktionen auf öffentlichen Plätzen, in den Firmen und Geschäften machten sie auf die noch immer vorherrschenden Probleme der  Gleichberichtigung zwischen Mann und Frau in der Arbeitswelt aufmerksam.

Wie auch in den vergangenen Jahren, veranstalteten die ÖGB Frauen NÖ und die AKNÖ am Abend des 8.3. in St. Pölten einen Kabarettabend mit Edi Jäger und Anita Köchl. Ein ganzer Bus aus dem Waldviertel war wieder unter den unzähligen Gästen im vollen Haus des ArbeitnehmerInnenzentrums mit dabei. Mit der Aufführung „Loriot Meisterwerke - Warum Männer und Frauen nicht zusammenpassen“ sorgten Edi Jäger und Anita Köchl für eine köstliche Unterhaltung gespickt mit Seitenhieben auf die Geschlechter Klischees.

So humorvoll und unterhaltsam dieser Abend war, umso ernster sollte der Anlass für diese Veranstaltung betrachtet werden. Der 8.3. ist der Internationale Frauentag und gerade im Jahr 2018 von großer Bedeutung, denn wir begehen das 100-jährige Frauenwahlrecht. Gewerkschafterinnen wissen um die hart erkämpften Errungenschaften.

Vor allem in der Arbeitswelt geht der Kampf um Gleichberechtigung weiter, die ÖGB FRAUEN fordern daher:

  • Gleicher Stundenlohn für Vollzeit- und Teilzeitarbeitskräfte (z.B. Zuschläge, Zulagen, Sozialleistungen, Prämien und Sachleistungen)
  • Ausbau flächendeckender, ganztägiger und leistbarer Kinderbetreuung – vor allem am Land, um Vollzeiterwerbstätigkeit zu ermöglichen
  • Weiterentwicklung der Einkommenstransparenz auf betrieblicher Ebene
  • Lohntransparenzgesetz. Innerbetriebliche Offenlegung aller Gehälter (damit Frauen wissen, wie viel ihre Kollegen verdienen)

„Unsere Forderung auf einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro bleibt aufrecht.“

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