Gmünd

Veranstaltung zu 100 Jahre Wahlrecht der Frauen

Dem Erlangen des Frauenwahlrechtes ging ein langer Kampf der Frauenbewegung voraus, der im 18. Jahrhundert begann. Ohne Ausdauer und Entschlossenheit von vielen mutigen Frauen würde es heute auch das Frauenwahlrecht nicht geben. Dazu braucht es auch heute oft Mut und Entschlossenheit zum Beschreiten neuer Wege, sowie Durchhaltevermögen in schwierigen Situationen. Viele sehen die Gleichberechtigung, so wie wir sie heute erleben, als selbstverständlich an. Wir wollen mit diesem Abend darauf aufmerksam machen, dass nichts selbstverständlich ist.

Veranstaltungsprogramm
17:30 Uhr: Einlass und Möglichkeit die Bilder-Ausstellung zu besuchen.
18:00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch die ÖGB-Regionalfrauen-Vorsitzende:
Gabi Frantes
18:10 Uhr: Moderation durch ÖGB Landesfrauensekretärin Elisabeth Preus
18:15 Uhr: Grußworte von der Abteilungsleiterin der AK Frauenpolitik:
Marianne Landa
18:20 Uhr: Dokumentarfilm
18:25 Uhr: Historikerin Marliese Mendel
18:45 Uhr: Diskussionsmöglichkeit
19:00 Uhr: Dokumentarfilm
19:05 Uhr: Buffet

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung!

 Vorderseite

ÖGB Regionalvorstandssitzung bei Fa. Agrana

Um 18 Uhr fand in Gmünd eine erweiterte ÖGB Regionalvorstandssitzung der Region Waldviertel Nord statt. Ca. 30 TeilnehmerInnen nahmen an der Werksbesichtigung und der anschließenden Sitzung teil. Neben einem interessanten Einblick in den Arbeitsablauf der Fa. Agrana gab es noch einen Film über die Geschichte und die verschiedenen vielfältigen Arbeitsabläufe im Betrieb. ÖGB Regionalvorsitzender Günther Ehegartner leitete die Sitzung – diskutiert wurde unter anderem über die Gefahren des 12h-Arbeitstages sowie die aktuellen KV-Verhandlungen. Im Anschluss hielten seitens der NÖ GKK Harald Strasser und Georg Einzinger einen Vortrag über Rehabilitationsgeld und Case Management.

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PRO-GE Pensionisten

 PensionistInnen frühstücken im Unterwasserreich!

PRO-GE-Ortsgruppe Schrems informiert ihre Senior-Mitglieder.

Vorsitzender KR Werner Müller lud am sonnig-warmen Freitag den 13. zum jährlichen Pensionisten-Frühstück der Produktionsgewerkschaft. Er konnte Neues aus der Firma EATON berichten (die allermeisten Teilnehmer sind ehemalige Felten/Möller/Eaton-Mitarbeiter). Die Mitglieder die im Ruhestand der Gewerkschaft treu bleiben können von einer Vielzahl von Vorteilen profitieren: Von Prozenten bei diversen Einkaufsgutscheinen bis hin zu satten Preisnachlässen in den Bildungs- und Urlaubshäusern der PRO-GE. Sekretär Erich Macho berichtete über die gewerkschaftliche Entwicklung im Waldviertel, wo in den letzten Monaten sogar in zwei Betrieben neu Betriebsrats-Körperschaften gegründet werden konnten sowie über die anlaufenden Kampfmaßnahmen in den Betrieben.

Der Vertreter der PRO-GE-Pensionisten des Waldviertels im Land Ernst Preissl appellierte an die Solidarität: „Wir müssen jetzt unseren Kindern und Enkeln zur Seite stehen! Wir müssen verhindern, dass die Errungenschaften die unsere Vorgänger und wir durgesetzt haben, von der Industrie und ihren Erfüllungsgehilfen in der Regierung, ruiniert werden. Wir haben gekämpft für 5 Wochen Urlaub und für Arbeitszeitverkürzung, jetzt kämpfen wir gemeinsam mit den Jungen das zu erhalten!“

Den Abschluss nach dem gemeinsamen Frühstück stellte ein Rundgang und die Besichtigung der Baumhäuser-Lodge dar, die wirklich sehenswert sind.

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65 Jahre Mitglied bei Bau-Holz

Dank und Anerkennung für langjähriges Mitglied.
Karl Votava, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz NÖ und Zentralbetriebsratsvorsitzender der Firma
Leyrer + Graf sowie Fachsekretär Andi Hitz bedanken sich bei Kollegen Adolf Tacha aus Gmünd für sagenhafte 65 Jahre Treue zur Gewerkschaftsbewegung und überreichte eine Urkunde, Abzeichen und das Jubiläumsbuch der Gewerkschaft Bau-Holz. Votava: „Wir sind nur so stark wie die Anzahl unserer Mitglieder! Deshalb gilt mein besonderer Dank und Hochachtung dem Kollegen Tacha für die langjährige Unterstützung der  Gewerkschafts-bewegung. Es ist nicht selbstverständlich in einem so bewegten Arbeitsleben und danach im wohlverdienten Ruhestand der freiwilligen Interessensvertretung treu zu bleiben“!

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Für Treue geehrt

Jährlich veranstaltet die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier in NÖ ca. 20 Jubilarehrungen in den Bezirken. 2018 werden in NÖ 1642 Mitglieder für Ihre Treue geehrt. Die Jubilarehrung der GPA-djp NÖ für den Bezirk Gmünd, fand heuer am 18. Juni 2018 im Solefelsenbad Hotel statt. Es wurden verdiente KollegInnen für ihre langjährige Mitgliedschaft zur Gewerkschaft im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens geehrt! Der Angestelltenbetriebs-ratsvorsitzende der Firma Eaton Industries, Eduard Schrenk bedankte sich bei den Gewerkschaftsmitgliedern für 40, 50, 60 und 70 Jahre Mitgliedschaft, Treue und Solidarität. GPA-djp Regionalsekretärin Elvira Peter übergab den JubilarInnen als kleines Dankeschön Ehrenurkunden und ein Buch über die Gewerkschaftsbewegung in
Österreich. In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig Gewerkschaftsmitglied zu sein und auch zu werden!

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Internationaler Frauentag 2018

Die ÖGB Frauen der Region Waldviertel setzten wieder ein starkes Zeichen für den Internationalen Frauentag – mit Verteilaktionen auf öffentlichen Plätzen, in den Firmen und Geschäften machten sie auf die noch immer vorherrschenden Probleme der  Gleichberichtigung zwischen Mann und Frau in der Arbeitswelt aufmerksam.

Wie auch in den vergangenen Jahren, veranstalteten die ÖGB Frauen NÖ und die AKNÖ am Abend des 8.3. in St. Pölten einen Kabarettabend mit Edi Jäger und Anita Köchl. Ein ganzer Bus aus dem Waldviertel war wieder unter den unzähligen Gästen im vollen Haus des ArbeitnehmerInnenzentrums mit dabei. Mit der Aufführung „Loriot Meisterwerke - Warum Männer und Frauen nicht zusammenpassen“ sorgten Edi Jäger und Anita Köchl für eine köstliche Unterhaltung gespickt mit Seitenhieben auf die Geschlechter Klischees.

So humorvoll und unterhaltsam dieser Abend war, umso ernster sollte der Anlass für diese Veranstaltung betrachtet werden. Der 8.3. ist der Internationale Frauentag und gerade im Jahr 2018 von großer Bedeutung, denn wir begehen das 100-jährige Frauenwahlrecht. Gewerkschafterinnen wissen um die hart erkämpften Errungenschaften.

Vor allem in der Arbeitswelt geht der Kampf um Gleichberechtigung weiter, die ÖGB FRAUEN fordern daher:

  • Gleicher Stundenlohn für Vollzeit- und Teilzeitarbeitskräfte (z.B. Zuschläge, Zulagen, Sozialleistungen, Prämien und Sachleistungen)
  • Ausbau flächendeckender, ganztägiger und leistbarer Kinderbetreuung – vor allem am Land, um Vollzeiterwerbstätigkeit zu ermöglichen
  • Weiterentwicklung der Einkommenstransparenz auf betrieblicher Ebene
  • Lohntransparenzgesetz. Innerbetriebliche Offenlegung aller Gehälter (damit Frauen wissen, wie viel ihre Kollegen verdienen)

„Unsere Forderung auf einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro bleibt aufrecht.“

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Beruf und Kinderbetreuung in NÖ

 

Am 15.2. nahmen Kolleginnen und Kollegen der ÖGB FRAUEN und des ÖGB Regionalvorstandes Waldviertel Nord an der Tagung „Beruf und Kinderbetreuung in NÖ“ teil. Als Veranstalter luden die AK NÖ und die ÖGB FRAUEN NÖ in das ArbeitnehmerInnenzentrum nach St. Pölten, um über die derzeitige Lage der Kinderbetreuung zu informieren und zu diskutieren. Speziell im Waldviertel gibt es große Probleme, was das Betreuungsangebot am Nachmittag betrifft.

Im Bundesländervergleich liegt NÖ bei dem Betreuungsangebot für 0-2-Jährige sogar auf den hinteren Rängen. AK NÖ Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender Markus Wieser stellt klar: "Der Ausbau in den Kinderbetreuungszentren muss in allen Regionen rasch vorangetrieben werden – denn gerade für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist es von zentraler Bedeutung, dass es leistbare Einrichtungen mit adäquaten Öffnungszeiten gibt".

Mag.a Maria Krumholz, AK-NÖ Expertin und Referentin der Abteilung Frauenpolitik präsentierte eine genaue Analyse über die Kinderbetreuungssituation in NÖ und forderte: „Es kann nicht länger akzeptiert werden, dass es enorme Unterschiede zwischen der Kinderbetreuung in Ballungszentren und der Kinderbetreuung im ländlichen Raum gibt“.

Als internationale Expertin war Lina Lopes, Gewerkschaftsvertreterin der UGT aus Portugal zu Gast und bot einen interessanten Einblick in das Kinderbetreuungssystem ihres Landes. Anschließend gab es eine spannende Podiumsdiskussion mit Markus Wieser (AK NÖ Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender), Christine Asperger (ÖGB NÖ Landesvorsitzende), Franz Schnabl (NÖ Landesrat für Gesundheit, soz. Verwaltung und Asyl) und Bgm. DI Johannes Pressl (Vizepräsident des NÖ Gemeindebundes).

AK NÖ Vizepräsidentin Gerda Schilcher forderte in ihrem Resümee: „Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass es in NÖ nicht heißt Karriere ODER Kind, sondern Karriere MIT Kind“.

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Stefan Müller für 40 Jahre PROGE-Mitgliedschaft geehrt!

 Ehrung MüllerAm Foto von links: Johann Glaser (BRV-Fürstenberg), Jubilar Stefan Müller, Silvia Müller und Otto
Haidvogl (Kassier)

Die Betriebsräte der Forstverwaltung Fürstenberg in Weitra überreichten gemeinsam mit Sekretär Erich
Macho eine Ehrenurkunde und ein Geschenk an Kollegen Stefan Müller in Maissen.
Stefan Müller ist seit seiner Lehrzeit bei der Firma Leyrer & Graf Mitglied bei der Gewerkschaft. Er war bei vielen Bauprojekten, unter anderem schon beim ersten Haus des Kurzentrums Harbach, mit dabei.
1992 kam er zur Forstverwaltung Fürstenberg und konnte fortan in seiner nächsten Heimat als Forstarbeiter tätig
sein. Wir freuen uns, dass er seine schwere Krankheit überwunden hat und er den Weg zurück ins Leben gefunden hat.
Danke dass du weiterhin der Gewerkschaft die Treue hältst. 

Lohnschere bleibt weit offen, Niederösterreich hat Aufholbedarf.

Zum 106. Mal wurde heuer der Internationale Frauentag begangen und hat leider nichts an Bedeutung verloren. Der Frauentag ist heute genauso wichtig wie damals, als er ins Leben gerufen wurde. Auch wenn die Frauen mittlerweile zu allen Bereichen der Gesellschaft Zugang haben, von einer echten Gleichstellung sind sie weit entfernt. In Niederösterreich gibt es mehrere frauenspezifische Fakten, die leider gar kein positives Bild der Situation zeichnen. Geringe Einkommen, immer mehr Teilzeitjobs, Mängel in der Kinderbetreuung, niedrige Pensionen – so kann die Situation der Frauen in Niederösterreich zusammengefasst werden. Vor allem die nach wie vor suboptimale Kinderbetreuung in vielen Regionen Niederösterreichs zwingt Frauen in die Teilzeit, damit zu geringeren Einkommen, die später zu niedrigeren Pensionen führen.

Die Forderungen der ÖGB NÖ Frauen:

- Ein Mindesteinkommen von 1700,- Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung
Die volle Anrechnung der gesetzlichen Karenzzeit auf alle Ansprüche
Ausbau qualitätsvoller Kinderbetreuung und längere Öffnungszeiten
Anspruch auf Elternteilzeit unabhängig von der Betriebsgröße
Die Schaffung von Vollzeitjobs statt Teilzeitarbeit

Diese konkreten Maßnahmen sollen dazu führen, dass Frauen ein eigenständiges Leben führen können und zusammen mit ihren Familien ein Auskommen haben. Geringere Bezahlungen, fehlende Kinderbetreuung und Teilzeitarbeit führen gerade bei Alleinerzieherinnen in die Armutsfalle. Das dürfen wir als Gesellschaft nicht zulassen. Die ÖGB NÖ Frauen und mit ihnen der gesamte ÖGB NÖ werden nicht locker lassen, bis diese notwendigen Reformen umgesetzt sind. Wie drängend diese Forderungen sind, zeigen noch folgende traurigen Fakten: Laut Gender Gap Report hat sich die Situation für Frauen in Österreich sogar verschlechtert: Bei der Gleichstellung rutscht Österreich von Platz 37 auf Platz 52. Bei der Lohngerechtigkeit belegt es lediglich Platz 100 von 144.

Rund um den 8.3. fanden in ganz Niederösterreich Verteilaktionen statt. So auch in der Region Waldviertel Nord und Süd und zwar in Betrieben und auf öffentlichen Plätzen. Alle Fotos in der Kategorie Bilder. 

Anlässlich des Internationalen Frauentags veranstaltete auch der ÖGB NÖ und die AK Niederösterreich abends einen Kabarettabend im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten. Auch ein Bus aus dem Waldviertel war mit dabei und die GewerkschafterInnen zeigten sich begeistert über die preisgekrönte Aufführung von Edi Jäger.

Text: Markus Arige

 8.März 2017

BR-Wahl Firma Baumann Dekor

Die Betriebsratswahl bei der Gmünder Traditionsfirma Baumann Dekor GmbH ist geschlagen.

Langzeit Betriebsratsvorsitzender Hermann Prinz, der heuer seinen wohlverdienten Ruhestand antreten wird, kandidierte nicht mehr und es formierte sich ein Team aus bewährten und neuen Kräften.

Zum neuen Betriebsrats-Vorsitzenden des gemeinsamen BR aus Arbeitern und Angestellten wurde der Quereinsteiger Mario Mohapp gewählt. Lessnigg Maria als BRV-Stellvertreterin und Karl Zeilinger als Kassier sind bereits arrivierte Belegschaftsvertreter und übernehmen aber neue Funktionen im Team. Ebenfalls Quereinsteiger ist Schriftführer Michael Schelm. Mit den Ersatzbetriebsräten Monika Höfenstock, Manuel Anderl, Martina Sautner und Peter Weiszenböck ergibt sich ein Team, wo Vertreter aus allen Abteilungen, sich für ihre KollegInnen einsetzen und zum Wohle der Belegschaft und des Betriebes tätig sein werden.

Bemerkenswert ist die hohen Wahlbeteiligung von 85 % und die Zustimmung von 98 % (eine ungültige Stimme) zum neuen/bewährten Team.

PRO-GE-Fachsekretär Erich Macho, der die Wahl begleitete, gratuliert dem Team zum Wahlerfolg und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Besonderer Dank gilt Kollegen Hermann Prinz, der leider erkrankte und nicht bei der Wahl dabei sein konnte, für seine langjährige Tätigkeit, für seine KollegInnen und für die Arbeitnehmer-Bewegung.

 
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Auf dem Foto von links: Michael Schelm (Schriftführer), Karl Zeilinger (Kassier), Maria Lessnigg (BRV-Stv.), Mario Mohapp (BRV) und Erich Macho (PRO-GE)

Können wir uns die Reichen noch leisten?

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Zum Thema war Mag. Georg Kovarik von der Volkswirtschaftlichen Abteilung des ÖGB seitens der Betriebsseelsorge am Abend des 20. Jänner ins Pfarrzentrum Heidenreichstein eingeladen.

In einer von vielen Interessierten besuchten Informations-Diskussionsveranstaltung machte er deutlich, dass den Großteil der Steuerlast die unteren und mittleren Einkommensschichten leisten. Während dem Staat viel Geld durch Steuervermeidung von Konzernen entgeht, wird die Frage nach der Leistbarkeit bei Arbeitslosigkeit, Asyl und Mindestsicherung gestellt. Bei letzterer sind aber zu einem Großteil Menschen betroffen, die im Arbeitsprozess stehen, aber so wenig verdienen, dass ihr Einkommen durch die Mindestsicherung aufgestockt werden muss. Gleichzeitig sind Erbschafts- und Schenkungssteuer in Österreich abgeschafft.
Viele Sparprogramme wären überflüssig würden die oberen fünf Prozent der Bevölkerung in der Einkommenspyramide ihren Beitrag im gleichen Ausmaß leisten.

Die acht reichsten Personen weltweit besitzen mehr als die halbe Weltbevölkerung. Das ist eine Ungerechtigkeit, auf die auch Papst Franciscus hinweist.
Wir können die Politik der Regierungen nur bedingt beeinflussen. Aber wir können in allen Bereichen, Gemeinden, Pfarren, Schulen bis hin zum Stammtisch über die wirklichen Verhältnisse aufklären und verhindern, dass ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden.

Bericht Karl Immervoll

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PRO-GE entsendet Kollege Reinhard Zahrl in die Betriebsräte-Akademie!

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Montag startet die 14-wöchige Intensivausbildung im Bildungshaus der AKNÖ in Hirschwang.

Von Arbeits- und Sozialrecht, Geschichte, Rhetorik und Führungskompetenz, Betriebs- und Volkswirtschaft bis hin zur Projektarbeit, der Lehrgang ist die beste Ausbildung für Betriebsräte, die in Niederösterreich angeboten wird.


Kollege Zahrl hat sich durch sein besonderes gewerkschaftliches Engagement und durch Absolvierung der Gewerkschaftsschule und vielen Betriebsratskursen für diese besondere Ausbildung , die jährlich nur 20 KollegInnen absolvieren können, qualifiziert.


Die PROGE wünscht dir Reinhard mit dieser Schultüte einen guten Start und einen Erfolgreichen Abschluss der BRAK. 

Am Foto von links: Werner Müller (ZBRV EATON), Reinhard Zahrl (BRV-Stv. EATON), Erich Macho (PROGE-Regionalsekretär)

Mitgliederehrungen der PRO-GE

Am 24.11.2016 fanden die Jubilar Ehrungen der Produktionsgewerkschaft im Gasthaus Krupik in Steinbach statt. Ortsgruppen-Vorsitzender Werner Müller begrüßte unter den zahlreichen Gästen auch die Regionalsekretäre Erich Macho und Joachim Studeregger sowie zahlreiche Betriebsräte. Werner Müller berichtete, dass die schwer erkämpften Metaller-Kollektivverträge wieder erfolgreich von der Gewerkschaft abgeschlossen worden sind und diese richtungsweisend für alle Arbeitnehmer in ganz Österreich sind.

18 KollegInnen konnten für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden, 6 für 40 Jahre und eine Kollegin und ein Kollege sogar für 60 Jahre Treue zur Gewerkschaftsbewegung. Dank und Anerkennungs-Urkunden nebst Ehrengaben wurden den Jubilaren überreicht. Eine interessante Replik über die Errungenschaften der Gewerkschaften in den letzten 6 Jahrzehnten rundeten den Abend ab. Mit einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Atmosphäre fand der Tag einen schönen Ausklang. Alle Bilder unter https://1drv.ms/f/s!AidoG-zhGoH82VpPjGSjs21azkyV.

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