BR-Wahl bei ALPLA-Waidhofen geschlagen!

Alpla BR 1
Am Foto von links: BRV Michael Dangl, Schriftführerin Heidi Gutekunst, Kassier- & Schriftführer Stv. Jacqueline Dangl, Kassierin Michaela Zotter, Erich Macho, BRV-Stv. Mario Pischinger.

Beim Waidhofner Kunststoff-Erzeuger ALPLA-Waidhofen GmbH stellte sich BRV Michael Dangl mit seinem runderneuerten Team zur Wiederwahl. Am 12. Und 15. November gingen schichtübergreifend die 109 Kolleginnen und Kollegen zur Urne. Um beim vollkontinuierlichen Schichtbetrieb allen die Teilnahme zu ermöglichen kamen auch Wahlkarten zum Einsatz.
Bemerkenswert ist, dass mit 82,6 % Wahlbeteiligung und 97,8 % gültigen Stimmen gegenüber der letzten BR-Wahl vor 4 Jahren mehr als doppelt so viele Kolleginnen dem Betriebsrat das Vertrauen aussprachen.

Bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag dem 29. November übernahm Dangl wieder den Vorsitz im gemeinsamen Betriebsrat der Arbeiter und Angestellten. Neu im Team BRV-Stv. Mario Pischinger, Schriftführerin Heidi Gutekunst und Betriebsrätin Jacqueline Dangl.

PRO-GE-Sekretär Erich Macho, der die Wahl begleitete, gratulierte dem neugewähltem Betriebsratsteam zum tollen Ergebnis und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Adventkalender für Lehrlinge

 

Am 04.11.2016 verteilte der Betriebsrat und der Jugendvertrauensrat der Firma EATON den Lehrlingen im Zuge der Weihnachtsgeldkampagne Adventkalender. Die Lehrlinge wussten natürlich bereits, dass nicht das Christkind bzw. der Weihnachtsmann das 14. Gehalt bringt, sondern die Gewerkschaft dafür zuständig ist. Diese Infos werden ja jedes Jahr bei der gemeinsamen Sport- und Bildungswoche erarbeitet!! Getreu unserem Leitsatz: Nur gemeinsam sind wir stark!!
Auch der Betriebsrat und Jugendvertrauensrat der Firma Pollmann gaben bei einer Verteilaktion die Kalender an die Lehrlinge weiter und informierten über das Weihnachtsgeld.

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 thumb 9a AdventkalenderÖGJ Pollmann

Franz Redl für Lebenswerk geehrt

Betriebsräte „Vor den Vorhang“ hieß es Anfang November bei der Preisverleihung des Betriebsräte-Awards im Arbeitnehmer-Zentrum in St. Pölten. BetriebsrätInnen benötigen ein umfangreiches betriebswirtschaftliches und arbeitsrechtliches Wissen, müssen rhetorisch stark sein und sind häufig nicht nur Anlaufstelle bei Problemen im Betrieb, sondern haben auch ein offenes Ohr für private Sorgen und Ängste ihrer KollegInnen. Oftmals gehen ihr Engagement und ihre Leistungen weit über die normale Arbeitszeit hinaus. Der Betriebsräte-Award ist ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung an die Leistungen von PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen.

Franz Redl, Betriebsratsvorsitzender des Landesklinikums Zwettl wurde aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er engagierte sich in den letzten 30 Jahren unentwegt für die Anliegen seiner KollegInnen und erlangte somit großes Vertrauen unter der gesamten Belegschaft. Als ehem. ÖGB Vorsitzender der Region Waldviertel Süd und als Vorsitzender der Fachgewerkschaft GÖD in Zwettl sowie als NÖ Kammerrat fungierte er auch in diesen Funktionen als wichtiger Partner auf interessenspolitischer Ebene.

 BRAward RedlFranzAuszeichnung1

Betriebsräte „Vor den Vorhang“ hieß es Anfang November bei der Preisverleihung des Betriebsräte-Awards im Arbeitnehmer-Zentrum in St. Pölten. BetriebsrätInnen benötigen ein umfangreiches betriebswirtschaftliches und arbeitsrechtliches Wissen, müssen rhetorisch stark sein und sind häufig nicht nur Anlaufstelle bei Problemen im Betrieb, sondern haben auch ein offenes Ohr für private Sorgen und Ängste ihrer KollegInnen. Oftmals gehen ihr Engagement und ihre Leistungen weit über die normale Arbeitszeit hinaus. Der Betriebsräte-Award ist ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung an die Leistungen von PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen.

Franz Redl, Betriebsratsvorsitzender des Landesklinikums Zwettl wurde aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er engagierte sich in den letzten 30 Jahren unentwegt für die Anliegen seiner KollegInnen und erlangte somit großes Vertrauen unter der gesamten Belegschaft. Als ehem. ÖGB Vorsitzender der Region Waldviertel Süd und als Vorsitzender der Fachgewerkschaft GÖD in Zwettl sowie als NÖ Kammerrat fungierte er auch in diesen Funktionen als wichtiger Partner auf interessenspolitischer Ebene.

Mitgliederehrungen der PRO-GE

Am 24.11.2016 fanden die Jubilar Ehrungen der Produktionsgewerkschaft im Gasthaus Krupik in Steinbach statt. Ortsgruppen-Vorsitzender Werner Müller begrüßte unter den zahlreichen Gästen auch die Regionalsekretäre Erich Macho und Joachim Studeregger sowie zahlreiche Betriebsräte. Werner Müller berichtete, dass die schwer erkämpften Metaller-Kollektivverträge wieder erfolgreich von der Gewerkschaft abgeschlossen worden sind und diese richtungsweisend für alle Arbeitnehmer in ganz Österreich sind.

18 KollegInnen konnten für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden, 6 für 40 Jahre und eine Kollegin und ein Kollege sogar für 60 Jahre Treue zur Gewerkschaftsbewegung. Dank und Anerkennungs-Urkunden nebst Ehrengaben wurden den Jubilaren überreicht. Eine interessante Replik über die Errungenschaften der Gewerkschaften in den letzten 6 Jahrzehnten rundeten den Abend ab. Mit einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Atmosphäre fand der Tag einen schönen Ausklang. Alle Bilder unter https://1drv.ms/f/s!AidoG-zhGoH82VpPjGSjs21azkyV.

 Pressefoto

Ab dem 9. Oktober arbeiten Frauen in Niederösterreich 84 Tage gratis

Damit schließt sich die Schere binnen eines Jahres nur um einen Tag.

22,9% Prozent beträgt der durchschnittliche Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Niederösterreich – bei Vollzeitarbeit! Das bedeutet, dass ein Mann schon am 9.Oktober so viel verdient hat, wie eine Frau in einem ganzen Jahr. In Zahlen ausgedrückt, sind das im Schnitt um 11.500 Euro weniger Verdienst. Im Vergleich zu 2015 hat sich die Einkommensschere in Niederösterreich um EINEN Tage geschlossen, ein beschämendes Zeugnis für Niederösterreich.
Behalten wir dieses Tempo bei, werden unsere Urenkelinnen in 84 Jahren vielleicht gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit erreicht haben.

Für ÖGB Regionalfrauenvorsitzende der Region Waldviertel Nord, Gabriela Frantes, spielen dabei vor allem zwei Faktoren eine Rolle. Der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung und die oftmals fehlenden ganztägigen Kinderbetreuungsplätze. „Das eine bedingt das andere. Ohne ganztägige Kinderbetreuung kann man nicht Vollzeit arbeiten.“, so Frantes. Wichtig wäre daher, dass die Anzahl der Krippenplätze ausgebaut wird und dass der Besuch eines ganztägigen Kindergartens kostenfrei wird.

Anfang Oktober informierten die ÖGB Frauen von Waldviertel Nord und Süd sowie GewerkschafterInnen mit Verteilaktionen von Taschentüchern & Gewinnspielkarten über den Equal Pay Day in den Geschäften und auf öffentlichen Plätzen in Heidenreichstein, Waidhofen/Thaya, Zwettl und Horn. 

 thumb Equal Pay Day Heidenreichstein thumb Equal Pay Day Waidhofen
 thumb Equal Pay Day Zwettl 1 thumb Equal Pay Day Horn 3

 

ÖGB Vertreter gingen in Klausur

Erste Arbeitstagung des neu gewählten ÖGB-Regionalvorstandes Waldviertel Nord.

Die Bezirke Gmünd und Waidhofen/Thaya bilden zusammen die ÖGB-Region Waldviertel Nord. Der im Sommer dieses Jahres neu gewählte Regionalvorstand zog sich für eine 2-tägige Arbeitstagung nach Hirschenwies (Bezirk Gmünd) zurück, um an einer Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Fachgewerkschaften, die fraktionsübergreifende Kooperation und eine flächendeckende Vertretung der Arbeitnehmerinteressen zu beraten.
Für ÖGB-Regionalsekretär Reinhold Schneider bildet diese Arbeitstagung einen ganz konkreten Arbeitsauftrag für die kommenden Monate. Neben inhaltlicher und organisatorischer Arbeit wird es auch Aktionen im öffentlichen Raum geben, um auf Anliegen der ArbeitnehmerInnen aufmerksam zu machen.

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