Neues aus der Gewerkschaft BAU-HOLZ

Unterstützung

Günther Schwinghandl (Mitglied in der Gewerkschaft Bau Holz) musste in letzter Zeit schwere familiäre Rückschläge verkraften. Aus dem Fond „für in notgeratene Bauarbeiter" konnte GBH Fachsekretär Andi Hitz dem Kollegen finanziell unter die Arme greifen.

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Schneerosen-Rallye 2017 Bezirk Waidhofen/Th.

Die Arbeiterkammer NÖ war einer von vielen Sponsoren dieser Veranstaltung im Bezirk Waidhofen/Th. Im Auftrag von unserem Präsidenten Markus Wieser wurde unser AK-Bezirksstellenleiter Christian Hemerka und unser Kammerrat Andi Hitz, Fachsekretär der Gew. Bau-Holz, entsendet an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Das fabelhafte Frühlingswetter lockte weit über 5000 Zuschauer an.

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Geschenk an LBS

GBH Regionalsekretär Andreas HITZ – übergab einen Tischtennis-Tisch an die LANDESBERUFSSCHULE SCHREMS. Fachlehrer Markus FUCHS als Instruktor, OSR Dir. Gertrude MAREK und die spielbegeisterten Schüler freuen sich darüber sehr und bedankten sich herzlich.

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Gewerkschaft Bau-Holz dankt für langjährige Mitgliedschaft

Karl Votava, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Bau Holz NÖ und Zentralbetriebsrat der Firma Leyrer+Graf sowie Fachsekretär Andi Hitz bedankten sich bei Kollegen Hermann Faltin, Kl. Ruprechts für die langjährige Treue zur Gewerkschaftsbewegung. In seinen Dankesworten erinnerte Votava an das fast 150 jährige Bestehen der Gewerkschaft Bau Holz sowie an die zahlreichen Errungenschaften, wie die Sozial- Kranken- und Unfallversicherung, der 38-Stundenwoche, die Einführung der Bauarbeiter-Urlaubskasse. Hitz: „Wir sind nur so stark wie die Anzahl unserer Mitglieder! Deshalb gilt unser besonderer Dank und Hochachtung dem Kollegen Faltin für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft!“

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Lohnschere bleibt weit offen, Niederösterreich hat Aufholbedarf.

Zum 106. Mal wurde heuer der Internationale Frauentag begangen und hat leider nichts an Bedeutung verloren. Der Frauentag ist heute genauso wichtig wie damals, als er ins Leben gerufen wurde. Auch wenn die Frauen mittlerweile zu allen Bereichen der Gesellschaft Zugang haben, von einer echten Gleichstellung sind sie weit entfernt. In Niederösterreich gibt es mehrere frauenspezifische Fakten, die leider gar kein positives Bild der Situation zeichnen. Geringe Einkommen, immer mehr Teilzeitjobs, Mängel in der Kinderbetreuung, niedrige Pensionen – so kann die Situation der Frauen in Niederösterreich zusammengefasst werden. Vor allem die nach wie vor suboptimale Kinderbetreuung in vielen Regionen Niederösterreichs zwingt Frauen in die Teilzeit, damit zu geringeren Einkommen, die später zu niedrigeren Pensionen führen.

Die Forderungen der ÖGB NÖ Frauen:

- Ein Mindesteinkommen von 1700,- Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung
Die volle Anrechnung der gesetzlichen Karenzzeit auf alle Ansprüche
Ausbau qualitätsvoller Kinderbetreuung und längere Öffnungszeiten
Anspruch auf Elternteilzeit unabhängig von der Betriebsgröße
Die Schaffung von Vollzeitjobs statt Teilzeitarbeit

Diese konkreten Maßnahmen sollen dazu führen, dass Frauen ein eigenständiges Leben führen können und zusammen mit ihren Familien ein Auskommen haben. Geringere Bezahlungen, fehlende Kinderbetreuung und Teilzeitarbeit führen gerade bei Alleinerzieherinnen in die Armutsfalle. Das dürfen wir als Gesellschaft nicht zulassen. Die ÖGB NÖ Frauen und mit ihnen der gesamte ÖGB NÖ werden nicht locker lassen, bis diese notwendigen Reformen umgesetzt sind. Wie drängend diese Forderungen sind, zeigen noch folgende traurigen Fakten: Laut Gender Gap Report hat sich die Situation für Frauen in Österreich sogar verschlechtert: Bei der Gleichstellung rutscht Österreich von Platz 37 auf Platz 52. Bei der Lohngerechtigkeit belegt es lediglich Platz 100 von 144.

Rund um den 8.3. fanden in ganz Niederösterreich Verteilaktionen statt. So auch in der Region Waldviertel Nord und Süd und zwar in Betrieben und auf öffentlichen Plätzen. Alle Fotos in der Kategorie Bilder. 

Anlässlich des Internationalen Frauentags veranstaltete auch der ÖGB NÖ und die AK Niederösterreich abends einen Kabarettabend im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten. Auch ein Bus aus dem Waldviertel war mit dabei und die GewerkschafterInnen zeigten sich begeistert über die preisgekrönte Aufführung von Edi Jäger.

Text: Markus Arige

 8.März 2017

Gewerkschaftsschule Waldviertel startet im September!

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Die Gewerkschaftsschule des ÖGB-Waldviertel startet im September!
Anmeldung ab jetzt möglich.

Du bist neu im Betriebsrat oder schon länger dabei?

...möchtest Du Dir gewerkschaftliches Know-How aneignen?

Schwerpunkte der Ausbildung:

   .) soziale Kompetenzen,
   .) Persönlichkeitsbildung,
   .) wirtschaftliche Themen,
   .) EU-Workshp (mit Studienreise Brüssel),
   .) praktische Gewerkschaftsarbeit,
   .) Arbeits- und Sozialrecht und vieles mehr.

Start: 7.9.2017 um 18:00 in der Arbeiterkammer Waidhofen/Thaya, Thayastraße 5

Anmeldung bei ÖGB-Sekretär Reinhold Schneider - 0664/6145066, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Kabarettveranstaltung am Internationaler Frauentag

Wie bereits im Vorjahr gibt es auch heuer wieder anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.3. ein Kabarett im Arbeitnehmer-Innenzentrum in St. Pölten.

Im Kampf um Gleichberechtigung und Emanzipation in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und aus der Arbeitnehmerinnen Bewegung entstanden, fordern Frauen weltweit heute wie damals gerechte Arbeitsschutzgesetze, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und die Festsetzung von Mindestlöhnen. Während eines Streiks von 14.000 Textilarbeiterinnen im Jahr 1912 in den USA entstand auch das Lied „Brot und Rosen!“, welches zum Motto der Frauenbewegung wurde:

„Wenn wir zusammen gehen,
geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen
und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne
unsre arme Welt zu kosen
und jeder hört uns singen
BROT UND ROSEN“

Die ÖGB Frauen und AK NÖ laden zum preisgekrönten Kabarett „Wenn Frauen fragen“ mit Edi Jäger. Das mit dem deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnete Gesellschaftskabarett begeistert mit witzigen Analysen diverser Zweierbeziehungen.

Terminaviso: Mittwoch, 8.3.2017 um 18 Uhr
freier Eintritt für Gewerkschaftsmitglieder!

Anmeldungen im ÖGB-Büro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Tel. 0664 614 50 34 erforderlich!

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Gesundheitstruck unterwegs im Waldivertel

Nach dem Motto „eine Viertelstunde für eine bessere Lebensqualität“ gastierte der Gesundheitstruck der AK und des ÖGB Anfang Februar bei der Straßenmeisterei Dobersberg und der Firma ProPet in Gastern. Das kostenlose Angebot gibt in kurzer Zeit einen schnellen Überblick über den Gesundheitszustand, so kann der Blutdruck gemessen, Blutwerte analysiert, die Wirbelsäule vermessen, ein Hörtest durchgeführt werden und noch vieles mehr.

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Roland Strohmayer (Betriebsleiter-Straßenmeisterei), Andreas Hitz (AKNÖ-Kammerrat), Tatjana Lanc (AK-Waidhofen/Thaya), Kurt Goldnagl (Feuerwehrkommandant Dobersberg),
Franz Eggenhofer (Personalvertreter-Straßenmeisterei Dobersberg),
Reinhold Schneider (ÖGB-Sekretär)

Werner Müller (AKNÖ-Kammerrat),
Andreas Hitz (AKNÖ-Kammerrat),
das Team des Gesundheitstrucks und
Mitarbeiter der Firma ProPet

Können wir uns die Reichen noch leisten?

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Zum Thema war Mag. Georg Kovarik von der Volkswirtschaftlichen Abteilung des ÖGB seitens der Betriebsseelsorge am Abend des 20. Jänner ins Pfarrzentrum Heidenreichstein eingeladen.

In einer von vielen Interessierten besuchten Informations-Diskussionsveranstaltung machte er deutlich, dass den Großteil der Steuerlast die unteren und mittleren Einkommensschichten leisten. Während dem Staat viel Geld durch Steuervermeidung von Konzernen entgeht, wird die Frage nach der Leistbarkeit bei Arbeitslosigkeit, Asyl und Mindestsicherung gestellt. Bei letzterer sind aber zu einem Großteil Menschen betroffen, die im Arbeitsprozess stehen, aber so wenig verdienen, dass ihr Einkommen durch die Mindestsicherung aufgestockt werden muss. Gleichzeitig sind Erbschafts- und Schenkungssteuer in Österreich abgeschafft.
Viele Sparprogramme wären überflüssig würden die oberen fünf Prozent der Bevölkerung in der Einkommenspyramide ihren Beitrag im gleichen Ausmaß leisten.

Die acht reichsten Personen weltweit besitzen mehr als die halbe Weltbevölkerung. Das ist eine Ungerechtigkeit, auf die auch Papst Franciscus hinweist.
Wir können die Politik der Regierungen nur bedingt beeinflussen. Aber wir können in allen Bereichen, Gemeinden, Pfarren, Schulen bis hin zum Stammtisch über die wirklichen Verhältnisse aufklären und verhindern, dass ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden.

Bericht Karl Immervoll

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